Autor: pddjc

  • Gedenkstunde am Mahnstein  2025

    Gedenkstunde am Mahnstein 2025

    Ein Zeichen gegen das Vergessen, die Gedenkstunde für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus setzen die Stadt Braunau, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich.
    Das Hauptreferat hielt dieses Jahr der Leiter des Franz-und-Franziska-Jägerstätter-Instituts Mag. Dr. Andreas Schmoller.
    In der Ansprache von Martin Simböck wurde der Bürgermeister zur Umbenennung Straßen mit Nazi-Namen in Braunau aufgefordert.
    Der Demokratische Chor Braunau untermauerte das Gedenken für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus mit dem Vortrag der Mauthausen Kantate.

    Beitragsbild: Photo by: danica-austria

    Die Rede von Mag. Dr. Andreas Schmoller bei der Gedenkstunde am Mahnstein in Braunau 2025
  • Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus 2024

    Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus 2024

    Am 03. Mai 2024 gedachten die Stadt Braunau am Inn, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) der Opfer von Krieg und Nationalsozialismus. Der Hauptredner war der österreichische Schauspieler und Filmemacher Karl Markovics.

  • Der Graben

    Der Graben

    Mutter, wozu hast du deinen Sohn aufgezogen?
    Hast dich zwanzig‘ Jahr mit ihm gequält?
    Der Graben ist ein Gedicht von Kurt Tucholsky unter seinem Pseudonym Theobald Tiger im Jahre 1926. Tucholsky thematisiert darin das sinnlose Sterben in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs (1914–1918) und ruft am Ende die Menschen zur Überwindung des Nationalismus, des Militarismus und zur Versöhnung der Völker auf. Das Gedicht wurde 1959–1961 von Hanns Eisler vertont und gehört zu seinen bekannten Liedern nach Texten von Kurt Tucholsky.

    Die Videos sind wegen der unregelmäßigen Strophen recht lang, nach den Noten findet sich noch ein Video aus dem Theater Dortmund, als Idee zur Interpretation.

  • Wie nun, ihr Herren, seid ihr stumm

    Wie nun, ihr Herren, seid ihr stumm

    Heinrich Schütz, ursprünglich zum Organisten ausgebildet, gilt als der bedeutendste deutsche Komponist des Frühbarocks.
    Die aus dem Zusammentreffen von Dreißigjährigem Krieg, Seuchen und sozialen Umwälzungen resultierenden schwierigen Lebensumstände trugen dazu bei, dass Schütz, sein Leben als „nahezu qualvolle Existenz“ beschrieb.
    Wie nun, ihr Herren, seid ihr stumm, Psalm 58 entstand 1660, ein spätes Werk von Heinrich Schütz, Text von Dr. Cornelius Becker.

  • Es geht eine dunkle Wolk herein

    Es geht eine dunkle Wolk herein

    Das Lied „Es geht ein dunkle Wolk herein“ war im Lauf seiner Tradierung starken textlichen Transformationen unterworfen. Von den 13 Strophen eines Flugschriftenliedes aus dem Jahr 1630, dem das Motiv des von ihrem Liebhaber verlassenen Mädchens zugrunde liegt, gelangt der Liedforschung des 19. Jahrhunderts nur die erste Strophe zur Kenntnis. Diese sowie die überlieferte Melodie bilden die Grundlage eines zuerst 1910 im „Zupfgeigenhansl“ veröffentlichten Abschiedsliedes.

  • Geschützt: Ss brent, Brider, ’ss brent Mordechaj Gebirtig 1877-1942

    Geschützt: Ss brent, Brider, ’ss brent Mordechaj Gebirtig 1877-1942

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  • 25 Jahre Erinnerungsstätte Lager Weyer – St. Pantaleon

    25 Jahre Erinnerungsstätte Lager Weyer – St. Pantaleon

    Die Jubiläumsgedenkfeier 25 Jahre Erinnerungsstätte Lager Weyer – St. Pantaleon fand am Samstag, 28. Juni 2025 18 Uhr statt. Hauptredner war Bundesminister a. D. Rudolf Scholten, dessen Vater Auschwitz überlebte.
    Die Erinnerungsstätte geht auf die Recherchen des Autors Ludwig Laher zurück. Noch vor Erscheinen seines international erfolgreichen Romans „Herzfleischentartung“ übergab er der Gemeinde ein Dossier erschütternder historischer Dokumente. Die Reaktion erfolgte für ihn ungewöhnlich rasch: Im Juni 2000 wurde die Gedenkstätte mit Unterstützung des Landes OÖ, der Gemeinde St. Pantaleon und der Lagergemeinschaft Mauthausen eröffnet.
    Der damals gegründete „Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel“ (VELWI) hat mit unzähligen Veranstaltungen, Führungen und Publikationen die Anlage zu einer weit über die Region hinaus beachteten Örtlichkeit der Erinnerungskultur machen können.
    Neben Rudolf Scholten hielt der Vereinsobmann Ludwig Laher bei der Jubiläumsgedenkfeier eine Rede. Die musikalische Umrahmung übernahm der „Demokratische Chor Braunau“ mit Ausschnitten der Mauthausen-Kantate von Mikis Theodorakis.

    Bilder: © Thomas Neuhold Journalismus

  • Mahnstein gegen Krieg und Faschismus

    Mahnstein gegen Krieg und Faschismus

    Im Jahre 1989 wurde auf dem Gehsteig vor dem Hitler-Geburtshaus ein Mahnstein gegen Krieg und Faschismus als Steinmetzarbeit aus Mauthausner Granit aufgestellt.
    Auf der Vorder- und Rückseite befinden sich die Inschriften
    „Für Frieden Freiheit und Demokratie – Nie wieder Faschismus – Millionen Tote mahnen“ und
    „Stein aus dem Konzentrationslager Mauthausen“.

  • Gedenken an Opfer von Krieg und Nationalsozialismus

    Gedenken an Opfer von Krieg und Nationalsozialismus

    Die Stadt Braunau, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich setzen ein Zeichen gegen das Vergessen der Gräuel des Nationalsozialismus. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch den demokratischen Chor Braunau.
    Das Gedenken findet am
    Mahnstein in der Salzburger Vorstadt in Braunau am Inn
    Freitag, 09. Mai 2025 um 18.00 Uhr

  • Offener Brief an Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Johannes Waidbacher! Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates!
    Wir, der Demokratische Chor Braunau, unterstützen in vollem Umfang die Vorschläge des Mauthausen Komitees und des Antifaschistischen Netzwerks zur Umbenennung nationalsozialistisch belasteter Straßennamen. Die nationalsozialistischen Hintergründe zu den Herren Reiter, Resl und Kriechbaum sind ausreichend von Herrn Schwanninger dokumentiert und historisch belegt.
    Wir appellieren an die Gemeinde, der Forderung vollumfänglich zuzustimmen und im Zuge der nächsten Gemeinderatssitzung die Umsetzung zu beschließen, und noch vor der Mahnsteinfeier am 9. Mai diese braunen Schandflecke aus der Geschichte Braunaus zu tilgen. Selbstverständlich muss in diesem Zusammenhang auch die Ehrenbürgerschaft Reiters aufgehoben werden.
    Erwartung einer positiven Rückantwort,
    Martin Simböck für den Demokratischen Chor Braunau.