Das Kriegslied mit den berühmten Anfangsworten „’s ist Krieg!“ ist ein Gedicht von Matthias Claudius aus dem Jahr 1778. Claudius, bekannt als Verfechter eines friedvollen, christlichen Lebens, thematisiert darin die Schrecken und die Sinnlosigkeit des Krieges. Das Gedicht ist nicht nur eine Mahnung, sondern auch ein zeitloser Appell an die Menschlichkeit und die Vernunft.
Autor: pddjc
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12. Februar 1934
Am 12. Februar 1934 schritten Arbeiter:innen zum bewaffneten Kampf gegen den Dollfuß-Faschismus. Ein bedeutendes Kapitel der Geschichte der Arbeiter:innenbewegung, in welchem sich Arbeiter:innen in Oberösterreich, Wien und der Steiermark, aber auch etwa in Ternitz und Wörgl, mit der Waffe in der Hand der Errichtung der faschistischen Diktatur entgegen stellten.Der Aufstand der Februarkämpfer:innen, welche entgegen den abwiegelnden Vorgaben der SP-Führung den bewaffneten Kampf wagten, blieb isoliert und chancenlos. Ohne Unterstützung durch einen Generalstreik und ohne Massenaktivitäten unterlagen die Arbeiter:innen der austrofaschistischen Front aus Polizei, Bundesheer und Heimwehr. Hunderte starben in den Kämpfen, weitere wurden nach einer standrechtlichen Verurteilung durch die austrofaschistische Justiz ermordet.Zum ersten Mal nach der Machtübernahme der Faschisten in Italien, Deutschland und Österreich widersetzten sich am 12. Februar Arbeiter:innen bewaffnet dem faschistischen Vormarsch. Für uns heißt Gedenken kämpfen: „Gestern und heute: Dem Faschismus entgegentreten!“ Gegen Neofaschistische Umtriebe genauso wie gegen antisemitische und austrofaschistische Kontinuitäten der ÖVP ud FPÖ.
Währet den Anfängen.
Der Schluss der 3. Strophe bitte im pdf nachsingen.
Zwar ein anderer Text aber für die Melodie zum hören
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Nach dieser Erde
Nach dieser Erde ist der Titel eines dreistimmigen Kanons, der insbesondere durch die Arbeiter- und Friedensbewegung zur Zeit der Proteste gegen den NATO-Doppelbeschluss bekannt wurde. Der deutsche Text stammt von Gerd Kern. Als Komponist der Melodie wird oft fälschlich Don McLean angegeben. Das Lied basiert auf dem vierstimmigen Kanon By the Waters of Babylon des englischen Komponisten Philip Hayes über einen Text aus dem Psalm 137 Das Lied ist seit 1981 in Liederbüchern aus Ost- und Westdeutschland publiziert.
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Vielstimmige Demokratie
Am 19. Oktober 2026 um 18.00 Uhr beim Mahnstein in der Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau singen wir im Rahmen der Demokratiewoche 2026.
Mit der vom BÜNDNIS 2025 österreichweiten Klangwoge für die Demokratie eröffnen wir die Demokratiewoche 2026.
Die Demokratiewoche verbindet im ganzen Land Aktionen, die Demokratie sichtbar, hörbar und erlebbar machen.Gemeinsam mit anderen Chören setzen wir als Demokratischer Chor ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Mitwirkung und demokratische Werte.
Mehr dazu unter
https://buendnis2025.at/vielstimmige-demokratie/ -

Bella Ciao
Abends sank die Sonne wie ein stiller Vers in die Felder; die Luft roch nach Erde und verblassendem Heu. Sie ging den alten Pfad entlang, die Hände in den Taschen, hörte das leise Flüstern der Gräser, das Geschichten von längst vergangenen Sommern webte. Erinnerungen an die Partisanen, die einst nachts über diese Wege schlichen, legten sich wie ein unsichtbares Tuch über das Land: ihre Stimmen, rau und bestimmt, das Klappern der Stiefel, das gedämpfte Flüstern von Plänen für den Morgen. Ein entfernter Hund bellte, dann Stille. In ihrem Herzen trug sie einen Namen, den niemand mehr wusste; er war ein kleines Licht, das selbst im Grau der Stadt nicht erlosch. Sie blieb stehen, atmete tief, und für einen Moment schien die Welt nur aus diesem Atem zu bestehen — gefüllt mit Erinnerung, Erwartung und der unaufhaltsamen Leichtigkeit des Jetzt.
„Bella Ciao“ ist ein bekanntes italienisches Partisanenlied. Es entstand wahrscheinlich Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert als Arbeitslied der Reisbauern (mondine) in Norditalien; wurde später von antifaschistischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg übernommen. -

Fest der Begegnung
Ein Festival für alle Sinne und für jeden – das Festival der Begegnungen 2026 lädt zu einem Tag voller Musik, Tanz und Mode ein. Auf der Bühne und im Publikum kommen Menschen aus verschiedenen Hintergründen, Altersgruppen und Kulturen zusammen.
Das Fest der Begegnung steht für Offenheit, Respekt und Freude daran, Menschen zusammenzubringen. Egal ob jung oder alt, ob aus Braunau oder von weiter weg – alle sind herzlich willkommen!20. Juni 2026 Braunau Linzerstraße
Der Demokratische Chor eröffnet das Fest um 15:00
Irish Dogs 20. Juni 2026 19:15
näheres auf https://zimt-braunau.at
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Gedenkstunde am Mahnstein 2026
Die Gedenkstunde am 8. Mai 2026 um 18:00 hat ein Zeichen gegen das Vergessen, der Opfer von Krieg und Nationalsozialismus gesetzt.
Das Hauptreferat hielt der Schriftsteller Karl-Markus Gauß. Er setzte sich mit den unauslöschbaren von Erinnerungsorten auseinander. Setzte das Haus in der Braunauer Salzburgervorstadt 15 mit dem Obersalzberg Berchtesgaden, dass trotz Abriss und einer Erinnerungsstätte noch immer ein Ort der ewig-gestrigen geblieben ist.Der Redetext von Karl Markus Gauß
https://www.zeitgeschichte-braunau.at/pages/artikel.php?artikel=78
Im Anschluss um 20 Uhr fand im Dieselkino die Filmpräsentation
KARL-MARKUS GAUß: Schlendern ist mein Metier
Ein Film von Johannes Holzhausenmit anschließendem Gespräch mit dem Schriftsteller statt.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stadt Braunau, dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausen Komitee Österreich durchgeführt.
Der Demokratische Chor Braunau gestaltete das Gedenken für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus musikalisch mit Liedern in die im Zusammenhang mit Kriegen stehen:- 30-jähriger Krieg: Es geht eine dunkle Wolk herein
- Erster Weltkrieg: Der Graben nach einem Gedicht von Kurt Tucholsky Musik von Hans Eisler
- 80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg: Die Bauern von Musik: Enrique Casal Text: Text: Antonio Aparicio in einer Übersetzung von Ö.P. Hacks
- Zum Rüstungswahn: Der Tod Text und Musik: Dieter Süverkrüp in einer Bearbeitung von Annegret Keller
- Hymne der Wiener Festwochen 2024: „Steht auf steht auf“ von Fuzzman (Herwig Zamernik)
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Kulturpolitischer Aschermittwoch 2026 in Ried
Die Stimme der demokratiebewegten Zivilgesellschaft war beim Kulturpolitischen Aschermittwoch in Ried wird am 18. Februar 2026, in Ried wieder zu hören. Mit Beiträgen aus Politik und Kultur wird aktiv der aufkeimende Rechtsextremismus aufgezeigt und diesem entgegengetreten.
Die Veranstaltung wurde getragen von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher AkteurInnen, die für ein solidarisches und buntes Miteinander im Innviertel und für Demokratie und Zusammenhalt steht, u.a. Kuli – Kultur.Land.Impulse, M.U.T., Bildungshaus Franziskus, Vielfalter, Zeitgeschichtetage Braunau, Kraut & Ruam, Kupf OÖ, OÖ. Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus, Omas gegen Rechts, Bezirksgrüne, SPÖ Ried, Neos, etc.Vortrag zu Demokratie und Rechtsextremismus/ Andreas Peham, DÖW
Demokratischer Chor Braunau
Konzert von Tonfabrik, Linzer Indiepop mit coolen Texten
https://www.kulturlandimpulse.at/veranstaltung/kulturpolitischer-aschermittwoch-2026-in-ried/ -

Steht auf, steht auf Fuzzman
„Wir schulden der Welt eine Revolution“, sagen die Wiener Festwochen und rufen zur Eröffnung die „Freie Republik Wien“ aus. Eine eigene Hymne hat das Theaterfestival auch, „Steht auf steht auf“ heißt sie.
Herwig Zamernik (* 1973 in Wien) ist ein österreichischer Musiker (Fuzzman, Naked Lunch und Disharmonic Orchestra), Produzent und Labelbetreiber. Er lebt und arbeitet seit 2015 wieder in Wien und betreibt ein eigenes Tonstudio, den Fuzzroom.
Steht auf steht auf von Fuzzman. Geübt werden kann schon vorab mithilfe von Youtube. -

Die Bauern Los Campesinos
Der ursprüngliche Text des Liedes „Los Campesinos“ stammt von Antonio Aparicio, die Musik komponierte Enrique Casal im Jahr 1936. Es wurde berühmt durch Ernst Busch, dem Mann der ebenfalls in Ravensbrück inhaftierten Eva Busch. Als Spanienkämpfer gab er in den dreißiger Jahren Konzerte in Barcelona und an anderen Orten, bei denen er dieses Lied und viele andere der Internationalen Brigaden rezitierte.
Enrique Casal Chapí wirkte von 1933 bis 1938 als musikalischer Leiter des Teatro Escuela de Arte und komponierte in dieser Zeit zahlreiche Schauspielmusiken, so zu Gas o para la compañía von Margarita Xirgu. Daneben trat er als Caféhaus- und Kinopianist auf.Hier eine deutsche Version:
