Die Gedenkstunde am 8. Mai 2026 um 18:00 hat ein Zeichen gegen das Vergessen, der Opfer von Krieg und Nationalsozialismus gesetzt.
Das Hauptreferat hielt der Schriftsteller Karl-Markus Gauß. Er setzte sich mit den unauslöschbaren von Erinnerungsorten auseinander. Setzte das Haus in der Braunauer Salzburgervorstadt 15 mit dem Obersalzberg Berchtesgaden, dass trotz Abriss und einer Erinnerungsstätte noch immer ein Ort der ewig-gestrigen geblieben ist.
Im Anschluss um 20 Uhr fand im Dieselkino die Filmpräsentation
KARL-MARKUS GAUß: Schlendern ist mein Metier
Ein Film von Johannes Holzhausen
mit anschließendem Gespräch mit dem Schriftsteller statt.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stadt Braunau, dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausen Komitee Österreich durchgeführt.
Der Demokratische Chor Braunau gestaltete das Gedenken für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus musikalisch mit Liedern in die im Zusammenhang mit Kriegen stehen:
- 30-jähriger Krieg: Es geht eine dunkle Wolk herein
- Erster Weltkrieg: Der Graben nach einem Gedicht von Kurt Tucholsky Musik von Hans Eisler
- 80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg: Die Bauern von Musik: Enrique Casal Text: Text: Antonio Aparicio in einer Übersetzung von Ö.P. Hacks
- Zum Rüstungswahn: Der Tod Text und Musik: Dieter Süverkrüp in einer Bearbeitung von Annegret Keller
- Hymne der Wiener Festwochen 2024: „Steht auf steht auf“ von Fuzzman (Herwig Zamernik)

















