Kategorie: Archiv

  • Kulturpolitischer Aschermittwoch 2026 in Ried

    Kulturpolitischer Aschermittwoch 2026 in Ried

    Die Stimme der demokratiebewegten Zivilgesellschaft war beim Kulturpolitischen Aschermittwoch in Ried wird am 18. Februar 2026, in Ried wieder zu hören. Mit Beiträgen aus Politik und Kultur wird aktiv der aufkeimende Rechtsextremismus aufgezeigt und diesem entgegengetreten.
    Die Veranstaltung wurde getragen von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher AkteurInnen, die für ein solidarisches und buntes Miteinander im Innviertel und für Demokratie und Zusammenhalt steht, u.a. Kuli – Kultur.Land.Impulse, M.U.T., Bildungshaus Franziskus, Vielfalter, Zeitgeschichtetage Braunau, Kraut & Ruam, Kupf OÖ, OÖ. Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus, Omas gegen Rechts, Bezirksgrüne, SPÖ Ried, Neos, etc.

    Vortrag zu Demokratie und Rechtsextremismus/ Andreas Peham, DÖW

    Demokratischer Chor Braunau

    Konzert von Tonfabrik, Linzer Indiepop mit coolen Texten
    https://www.kulturlandimpulse.at/veranstaltung/kulturpolitischer-aschermittwoch-2026-in-ried/

  • Cary D. Lowe erhält am 25. 11. 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft

    Cary D. Lowe erhält am 25. 11. 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft

    Cary Lowe, setzt sich für das Haus der Verantwortung In Braunau ein. Er lebt im US-Bundesstaat Kalifornien und arbeitet als Anwalt in San Diego, zeitweise auch als Professor an verschiedenen Universitäten. „Ich genieße es aber immer zurückzukommen – nach Braunau und in die Umgebung“, sagte Lowe. Ein Freund aus seiner Kindheit lebe immer noch hier.
    Carys Vater stammte aus Wien, seine Mutter aus der Slowakei. Beide waren Juden und während seine Mutter die Nazizeit im Versteck überlebte, gelang seinem Vater die Flucht in die USA.
    Geboren wurde er 1948 im Linzer Krankenhaus, aufgewachsen ist er in Braunau am Inn. Sein Vater übersetzte bei den Nürnberger Prozessen, und wurde anschließend nach Braunau geschickt, um untergetauchte Kriegsverbrecher identifizieren, Aktivitäten der Sowjets ausforschen.
    Heute lebt Cary Lowe in San Diego und erinnert sich lebhaft an das zerbombte Wien und an das Braunau seiner Kindheit. Vor dem Geburtshaus Hitlers hätten seinerzeit viele Einheimische die Straßenseite gewechselt, versucht, nicht hinzusehen. Man habe es nicht so genau wissen wollen, ob einer Aufseher in einem Konzentrationslager gewesen sei: „Einen Groll gegen jemanden zu hegen ist, wie Gift zu trinken in der Hoffnung, dein Feind stirbt.“
    Mit dem aus Osijek in Kroatien stammenden Holocaust-Überlebenden Branko Lustig ein Sohn von Holocaust-Überlebenden, setzt sich Cary Lowe dafür ein das Haus der Verantwortung In Braunau zum Leben zu erwecken. Jetzt könnte es mit Unterstützung der Stadtgemeinde Braunau im seit zwanzig Jahren leerstehenden Stadttheater gelingen.
    Cary D. Lowe erhält am 25. November 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft. Als Dank zur Annahme der österreichischen Staatsbürgerschaft, vom Demokratischen Chor Braunau ein Auszug des „Lied der Lieder“ aus der Mauthausen Kantate:

  • Enthüllung der Erläuterungstafel am Kriegerdenkmal

    Enthüllung der Erläuterungstafel am Kriegerdenkmal

    „Anbringung einer Erläuterungstafel am Kriegerdenkmal“
    Ablauf:

    • „Mauthausen-Kantate“ von Mikis Theodorakis, Lied der Lieder
    • Begrüßung & Ansprache Bürgermeister Bernhard Auinger
    • Redebeitrag Frau Priv.-Doz. Mag. Dr. Sabine Veits-Falk, Leiterin von Stadtarchiv und Statistik Salzburg
    • „Mauthausen-Kantate“ – Andonis / Der Flüchtling
    • Redebeitrag Herr Ludwig Laher, Österreichischer Schriftsteller
    • „Mauthausen-Kantate“ – Wenn der Krieg vorbei ist

    Mittwoch, 22. Oktober 2025 Beginn: 15 Uhr
    Ort: Kriegerdenkmal Kommunalfriedhof (westlich der Aussegnungshalle)

    Musikalische Umrahmung: Demokratische Chor Braunau
    Moderation: Frau Priv.-Doz. Mag. Dr. Sabine Veits-Falk

    Die Rede von Ludwig Laher finden sie hier

    E-Mail: repraesentation@stadt-salzburg.at oder
    Telefon: 0662 / 8072 – 2338.

  • In Braunau steht ein Haus zu viel

    In Braunau steht ein Haus zu viel

    Die Videos „In Braunau steht ein Haus zu viel Teil 1+2“ aus dem Jahr 2023 stammen vom Republikanischen Club – Gruppe Neues Österreich
    Verein zur Aufhellung der jüngsten österreichischen Geschichte und zur Förderung ihrer Behandlung in der Gegenwart

    Die Stadt Braunau am Inn hat es mit dem Haus in der Salzburger Vorstadt 15 nicht leicht. Bürgermeister Johannes Waidbacher hat durch seinen Vorschlag im Geburtshaus von Adolf Hitler Wohnungen einzurichten eine weltweite Braunau-Berichterstattung ausgelöst. Darüber diskutieren im Teil 1: Andreas Maislinger (Moderation) Harry Buchmayr (NR Abg.) Maria Mesner (Historikerin) Martina Schmidt (Deuticke Verlag) & Hubert Sickinger (Politologe)

    Im Teil 2 Erwin Buchinger (Behindertenanwalt; Alexander van der Bellen, Georg MARKUS (Kurier) und Christian RAINER (profil)

  • Gedenkfeier St. Pantaleon-Weyer

    Gedenkfeier St. Pantaleon-Weyer

    Gedenkfeier für die Opfer des NS-Lagers St. Pantaleon-Weyer

    Die Gedenkfeier steht unter dem Motto „25 Jahre Erinnerungsstätte“
    Grußbotschaft: Bundespräsident Alexander VAN DER BELLEN
    Musikalische Umrahmung: Demokratischer Chor Braunau

    St. Pantaleon Erinnerungsstätte Lager Weyer
    Moosachstraße
    Oberösterreich
    Samstag, 28. Juni 2025 18:00

  • Gedenkstunde am Mahnstein  2025

    Gedenkstunde am Mahnstein 2025

    Ein Zeichen gegen das Vergessen, die Gedenkstunde für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus setzen die Stadt Braunau, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich.
    Das Hauptreferat hielt dieses Jahr der Leiter des Franz-und-Franziska-Jägerstätter-Instituts Mag. Dr. Andreas Schmoller.
    In der Ansprache von Martin Simböck wurde der Bürgermeister zur Umbenennung Straßen mit Nazi-Namen in Braunau aufgefordert.
    Der Demokratische Chor Braunau untermauerte das Gedenken für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus mit dem Vortrag der Mauthausen Kantate.

    Beitragsbild: Photo by: danica-austria

    Die Rede von Mag. Dr. Andreas Schmoller bei der Gedenkstunde am Mahnstein in Braunau 2025
  • Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus 2024

    Gedenken an die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus 2024

    Am 03. Mai 2024 gedachten die Stadt Braunau am Inn, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) der Opfer von Krieg und Nationalsozialismus. Der Hauptredner war der österreichische Schauspieler und Filmemacher Karl Markovics.

  • 25 Jahre Erinnerungsstätte Lager Weyer – St. Pantaleon

    25 Jahre Erinnerungsstätte Lager Weyer – St. Pantaleon

    Die Jubiläumsgedenkfeier 25 Jahre Erinnerungsstätte Lager Weyer – St. Pantaleon fand am Samstag, 28. Juni 2025 18 Uhr statt. Hauptredner war Bundesminister a. D. Rudolf Scholten, dessen Vater Auschwitz überlebte.
    Die Erinnerungsstätte geht auf die Recherchen des Autors Ludwig Laher zurück. Noch vor Erscheinen seines international erfolgreichen Romans „Herzfleischentartung“ übergab er der Gemeinde ein Dossier erschütternder historischer Dokumente. Die Reaktion erfolgte für ihn ungewöhnlich rasch: Im Juni 2000 wurde die Gedenkstätte mit Unterstützung des Landes OÖ, der Gemeinde St. Pantaleon und der Lagergemeinschaft Mauthausen eröffnet.
    Der damals gegründete „Verein Erinnerungsstätte Lager Weyer/Innviertel“ (VELWI) hat mit unzähligen Veranstaltungen, Führungen und Publikationen die Anlage zu einer weit über die Region hinaus beachteten Örtlichkeit der Erinnerungskultur machen können.
    Neben Rudolf Scholten hielt der Vereinsobmann Ludwig Laher bei der Jubiläumsgedenkfeier eine Rede. Die musikalische Umrahmung übernahm der „Demokratische Chor Braunau“ mit Ausschnitten der Mauthausen-Kantate von Mikis Theodorakis.

    Bilder: © Thomas Neuhold Journalismus

  • Gedenken an Opfer von Krieg und Nationalsozialismus

    Gedenken an Opfer von Krieg und Nationalsozialismus

    Die Stadt Braunau, der Verein für Zeitgeschichte und das Mauthausen Komitee Österreich setzen ein Zeichen gegen das Vergessen der Gräuel des Nationalsozialismus. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch den demokratischen Chor Braunau.
    Das Gedenken findet am
    Mahnstein in der Salzburger Vorstadt in Braunau am Inn
    Freitag, 09. Mai 2025 um 18.00 Uhr

  • Offener Brief an Braunaus Bürgermeister Johannes Waidbacher

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Johannes Waidbacher! Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates!
    Wir, der Demokratische Chor Braunau, unterstützen in vollem Umfang die Vorschläge des Mauthausen Komitees und des Antifaschistischen Netzwerks zur Umbenennung nationalsozialistisch belasteter Straßennamen. Die nationalsozialistischen Hintergründe zu den Herren Reiter, Resl und Kriechbaum sind ausreichend von Herrn Schwanninger dokumentiert und historisch belegt.
    Wir appellieren an die Gemeinde, der Forderung vollumfänglich zuzustimmen und im Zuge der nächsten Gemeinderatssitzung die Umsetzung zu beschließen, und noch vor der Mahnsteinfeier am 9. Mai diese braunen Schandflecke aus der Geschichte Braunaus zu tilgen. Selbstverständlich muss in diesem Zusammenhang auch die Ehrenbürgerschaft Reiters aufgehoben werden.
    Erwartung einer positiven Rückantwort,
    Martin Simböck für den Demokratischen Chor Braunau.