Autor: pddjc

  • Gedenkstunde am Mahnstein 2026

    Gedenkstunde am Mahnstein 2026

    Die Gedenkstunde am 8. Mai 2026 um 18:00 setzt ein Zeichen gegen das Vergessen, der Opfer von Krieg und Nationalsozialismus.
    Das Hauptreferat hält 2026 der Schriftsteller Karl-Markus Gauß.
    Im Anschluss um 20 Uhr findet im Dieselkino die Filmpräsentation

    KARL-MARKUS GAUß: Schlendern ist mein Metier
    Ein Film von Johannes Holzhausen

    mit anschließendem Gespräch mit dem Schriftsteller statt.

    Der Regisseur Johannes Holzhausen porträtiert humorvoll und unkonventionell den renommierten österreichischen Schriftsteller Karl-Markus Gauß. Begleitet von der Kamera öffnet Gauß die Türen seines Salzburger Zuhauses und begibt sich auf Reisen an die Ränder Europas, wo die Wunden der Geschichte noch spürbar sind.

    Gauß hat bisher 23 Bücher veröffentlicht – Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 1994, Europäischer Essaypreis Charles Veillon 1997, Vilenica-Preis für mitteleuropäische Literatur 2004, Manès-Sperber-Preis für Essayistik 2006, Ehrendoktorat der Universität Salzburg 2007, Großer Kunstpreis des Landes Salzburg für Literatur 2009, Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 2010, Internationaler Preis des Salzburger Kulturfonds für Kunst und Kultur 2013, Österreichischer Kunstpreis für Literatur 2013, Jean-Améry-Preis 2018, Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2022.
    Mehrere Bände entstanden in Zusammenarbeit mit FotografInnen und bildenden KünstlerInnen.

    Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Stadt Braunau, dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausen Komitee Österreich durchgeführt.
    Der Demokratische Chor Braunau gestaltet das Gedenken für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus musikalisch mit antifaschistischen Liedern.

  • Fest der Begegnung

    Fest der Begegnung

    Ein Festival für alle Sinne und für jeden – das Festival der Begegnungen 2026 lädt zu einem Tag voller Musik, Tanz und Mode ein. Auf der Bühne und im Publikum kommen Menschen aus verschiedenen Hintergründen, Altersgruppen und Kulturen zusammen.

    mit dem Demokratischen Chor am 13. Juni 2026

    näheres folgt

  • Kulturpolitischer Aschermittwoch 2026 in Ried

    Kulturpolitischer Aschermittwoch 2026 in Ried

    Die Stimme der demokratiebewegten Zivilgesellschaft war beim Kulturpolitischen Aschermittwoch in Ried wird am 18. Februar 2026, in Ried wieder zu hören. Mit Beiträgen aus Politik und Kultur wird aktiv der aufkeimende Rechtsextremismus aufgezeigt und diesem entgegengetreten.
    Die Veranstaltung wurde getragen von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher AkteurInnen, die für ein solidarisches und buntes Miteinander im Innviertel und für Demokratie und Zusammenhalt steht, u.a. Kuli – Kultur.Land.Impulse, M.U.T., Bildungshaus Franziskus, Vielfalter, Zeitgeschichtetage Braunau, Kraut & Ruam, Kupf OÖ, OÖ. Netzwerk gegen Rechtsextremismus und Rassismus, Omas gegen Rechts, Bezirksgrüne, SPÖ Ried, Neos, etc.

    Vortrag zu Demokratie und Rechtsextremismus/ Andreas Peham, DÖW

    Demokratischer Chor Braunau

    Konzert von Tonfabrik, Linzer Indiepop mit coolen Texten
    https://www.kulturlandimpulse.at/veranstaltung/kulturpolitischer-aschermittwoch-2026-in-ried/

  • Steht auf, steht auf Fuzzman

    Steht auf, steht auf Fuzzman

    „Wir schulden der Welt eine Revolution“, sagen die Wiener Festwochen und rufen zur Eröffnung die „Freie Republik Wien“ aus. Eine eigene Hymne hat das Theaterfestival auch, „Steht auf steht auf“ heißt sie.
    Herwig Zamernik (* 1973 in Wien) ist ein österreichischer Musiker (Fuzzman, Naked Lunch und Disharmonic Orchestra), Produzent und Labelbetreiber. Er lebt und arbeitet seit 2015 wieder in Wien und betreibt ein eigenes Tonstudio, den Fuzzroom.
    Steht auf steht auf von Fuzzman. Geübt werden kann schon vorab mithilfe von Youtube.

  • Die Bauern Los Campesinos

    Die Bauern Los Campesinos

    Der ursprüngliche Text des Liedes „Los Campesinos“ stammt von Antonio Aparicio, die Musik komponierte Enrique Casal im Jahr 1936. Es wurde berühmt durch Ernst Busch, dem Mann der ebenfalls in Ravensbrück inhaftierten Eva Busch. Als Spanienkämpfer gab er in den dreißiger Jahren Konzerte in Barcelona und an anderen Orten, bei denen er dieses Lied und viele andere der Internationalen Brigaden rezitierte.
    Enrique Casal Chapí wirkte von 1933 bis 1938 als musikalischer Leiter des Teatro Escuela de Arte und komponierte in dieser Zeit zahlreiche Schauspielmusiken, so zu Gas o para la compañía von Margarita Xirgu. Daneben trat er als Caféhaus- und Kinopianist auf.

    Hier eine deutsche Version:

  • Der Tod

    Der Tod

    Süverkrüp gilt als ein Gründervater der Liedermacherbewegung in Deutschland. Mit seiner sozialistischen Überzeugung und als langjähriges DKP-Mitglied war er in der tendenziell linken Liedermacherkultur eine starke Stimme. Geprägt waren seine Werke durch virtuoses Gitarrenspiel, Wortspiele und aktuell-politische Bezüge, die seine Lieder teils nur im zeitgenössischen Kontext verständlich sein ließen.

    Hier eine Live Aufnahme

  • Cary D. Lowe erhält am 25. 11. 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft

    Cary D. Lowe erhält am 25. 11. 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft

    Cary Lowe, setzt sich für das Haus der Verantwortung In Braunau ein. Er lebt im US-Bundesstaat Kalifornien und arbeitet als Anwalt in San Diego, zeitweise auch als Professor an verschiedenen Universitäten. „Ich genieße es aber immer zurückzukommen – nach Braunau und in die Umgebung“, sagte Lowe. Ein Freund aus seiner Kindheit lebe immer noch hier.
    Carys Vater stammte aus Wien, seine Mutter aus der Slowakei. Beide waren Juden und während seine Mutter die Nazizeit im Versteck überlebte, gelang seinem Vater die Flucht in die USA.
    Geboren wurde er 1948 im Linzer Krankenhaus, aufgewachsen ist er in Braunau am Inn. Sein Vater übersetzte bei den Nürnberger Prozessen, und wurde anschließend nach Braunau geschickt, um untergetauchte Kriegsverbrecher identifizieren, Aktivitäten der Sowjets ausforschen.
    Heute lebt Cary Lowe in San Diego und erinnert sich lebhaft an das zerbombte Wien und an das Braunau seiner Kindheit. Vor dem Geburtshaus Hitlers hätten seinerzeit viele Einheimische die Straßenseite gewechselt, versucht, nicht hinzusehen. Man habe es nicht so genau wissen wollen, ob einer Aufseher in einem Konzentrationslager gewesen sei: „Einen Groll gegen jemanden zu hegen ist, wie Gift zu trinken in der Hoffnung, dein Feind stirbt.“
    Mit dem aus Osijek in Kroatien stammenden Holocaust-Überlebenden Branko Lustig ein Sohn von Holocaust-Überlebenden, setzt sich Cary Lowe dafür ein das Haus der Verantwortung In Braunau zum Leben zu erwecken. Jetzt könnte es mit Unterstützung der Stadtgemeinde Braunau im seit zwanzig Jahren leerstehenden Stadttheater gelingen.
    Cary D. Lowe erhält am 25. November 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft. Als Dank zur Annahme der österreichischen Staatsbürgerschaft, vom Demokratischen Chor Braunau ein Auszug des „Lied der Lieder“ aus der Mauthausen Kantate:

  • Enthüllung der Erläuterungstafel am Kriegerdenkmal

    Enthüllung der Erläuterungstafel am Kriegerdenkmal

    „Anbringung einer Erläuterungstafel am Kriegerdenkmal“
    Ablauf:

    • „Mauthausen-Kantate“ von Mikis Theodorakis, Lied der Lieder
    • Begrüßung & Ansprache Bürgermeister Bernhard Auinger
    • Redebeitrag Frau Priv.-Doz. Mag. Dr. Sabine Veits-Falk, Leiterin von Stadtarchiv und Statistik Salzburg
    • „Mauthausen-Kantate“ – Andonis / Der Flüchtling
    • Redebeitrag Herr Ludwig Laher, Österreichischer Schriftsteller
    • „Mauthausen-Kantate“ – Wenn der Krieg vorbei ist

    Mittwoch, 22. Oktober 2025 Beginn: 15 Uhr
    Ort: Kriegerdenkmal Kommunalfriedhof (westlich der Aussegnungshalle)

    Musikalische Umrahmung: Demokratische Chor Braunau
    Moderation: Frau Priv.-Doz. Mag. Dr. Sabine Veits-Falk

    Die Rede von Ludwig Laher finden sie hier

    E-Mail: repraesentation@stadt-salzburg.at oder
    Telefon: 0662 / 8072 – 2338.

  • In Braunau steht ein Haus zu viel

    In Braunau steht ein Haus zu viel

    Die Videos „In Braunau steht ein Haus zu viel Teil 1+2“ aus dem Jahr 2023 stammen vom Republikanischen Club – Gruppe Neues Österreich
    Verein zur Aufhellung der jüngsten österreichischen Geschichte und zur Förderung ihrer Behandlung in der Gegenwart

    Die Stadt Braunau am Inn hat es mit dem Haus in der Salzburger Vorstadt 15 nicht leicht. Bürgermeister Johannes Waidbacher hat durch seinen Vorschlag im Geburtshaus von Adolf Hitler Wohnungen einzurichten eine weltweite Braunau-Berichterstattung ausgelöst. Darüber diskutieren im Teil 1: Andreas Maislinger (Moderation) Harry Buchmayr (NR Abg.) Maria Mesner (Historikerin) Martina Schmidt (Deuticke Verlag) & Hubert Sickinger (Politologe)

    Im Teil 2 Erwin Buchinger (Behindertenanwalt; Alexander van der Bellen, Georg MARKUS (Kurier) und Christian RAINER (profil)

  • Gedenkfeier St. Pantaleon-Weyer

    Gedenkfeier St. Pantaleon-Weyer

    Gedenkfeier für die Opfer des NS-Lagers St. Pantaleon-Weyer

    Die Gedenkfeier steht unter dem Motto „25 Jahre Erinnerungsstätte“
    Grußbotschaft: Bundespräsident Alexander VAN DER BELLEN
    Musikalische Umrahmung: Demokratischer Chor Braunau

    St. Pantaleon Erinnerungsstätte Lager Weyer
    Moosachstraße
    Oberösterreich
    Samstag, 28. Juni 2025 18:00