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  • Cary D. Lowe erhält am 25. 11. 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft

    Cary D. Lowe erhält am 25. 11. 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft

    Cary Lowe, setzt sich für das Haus der Verantwortung In Braunau ein. Er lebt im US-Bundesstaat Kalifornien und arbeitet als Anwalt in San Diego, zeitweise auch als Professor an verschiedenen Universitäten. „Ich genieße es aber immer zurückzukommen – nach Braunau und in die Umgebung“, sagte Lowe. Ein Freund aus seiner Kindheit lebe immer noch hier.
    Carys Vater stammte aus Wien, seine Mutter aus der Slowakei. Beide waren Juden und während seine Mutter die Nazizeit im Versteck überlebte, gelang seinem Vater die Flucht in die USA.
    Geboren wurde er 1948 im Linzer Krankenhaus, aufgewachsen ist er in Braunau am Inn. Sein Vater übersetzte bei den Nürnberger Prozessen, und wurde anschließend nach Braunau geschickt, um untergetauchte Kriegsverbrecher identifizieren, Aktivitäten der Sowjets ausforschen.
    Heute lebt Cary Lowe in San Diego und erinnert sich lebhaft an das zerbombte Wien und an das Braunau seiner Kindheit. Vor dem Geburtshaus Hitlers hätten seinerzeit viele Einheimische die Straßenseite gewechselt, versucht, nicht hinzusehen. Man habe es nicht so genau wissen wollen, ob einer Aufseher in einem Konzentrationslager gewesen sei: „Einen Groll gegen jemanden zu hegen ist, wie Gift zu trinken in der Hoffnung, dein Feind stirbt.“
    Mit dem aus Osijek in Kroatien stammenden Holocaust-Überlebenden Branko Lustig ein Sohn von Holocaust-Überlebenden, setzt sich Cary Lowe dafür ein das Haus der Verantwortung In Braunau zum Leben zu erwecken. Jetzt könnte es mit Unterstützung der Stadtgemeinde Braunau im seit zwanzig Jahren leerstehenden Stadttheater gelingen.
    Cary D. Lowe erhält am 25. November 2025 die österreichische Staatsbürgerschaft. Als Dank zur Annahme der österreichischen Staatsbürgerschaft, vom Demokratischen Chor Braunau ein Auszug des „Lied der Lieder“ aus der Mauthausen Kantate:

  • In Braunau steht ein Haus zu viel

    In Braunau steht ein Haus zu viel

    Die Videos „In Braunau steht ein Haus zu viel Teil 1+2“ aus dem Jahr 2023 stammen vom Republikanischen Club – Gruppe Neues Österreich
    Verein zur Aufhellung der jüngsten österreichischen Geschichte und zur Förderung ihrer Behandlung in der Gegenwart

    Die Stadt Braunau am Inn hat es mit dem Haus in der Salzburger Vorstadt 15 nicht leicht. Bürgermeister Johannes Waidbacher hat durch seinen Vorschlag im Geburtshaus von Adolf Hitler Wohnungen einzurichten eine weltweite Braunau-Berichterstattung ausgelöst. Darüber diskutieren im Teil 1: Andreas Maislinger (Moderation) Harry Buchmayr (NR Abg.) Maria Mesner (Historikerin) Martina Schmidt (Deuticke Verlag) & Hubert Sickinger (Politologe)

    Im Teil 2 Erwin Buchinger (Behindertenanwalt; Alexander van der Bellen, Georg MARKUS (Kurier) und Christian RAINER (profil)