Am 19. Oktober 2026 um 18.00 Uhr singen wir im Rahmen der Demokratiewoche 2026 Mit der vom BÜNDNIS 2025 österreichweiten Klangwoge für die Demokratie eröffnen wir die Demokratiewoche 2026. Die Demokratiewoche verbindet im ganzen Land Aktionen, die Demokratie sichtbar, hörbar und erlebbar machen.
Gemeinsam mit anderen Chören setzen wir als Demokratischer Chor ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Mitwirkung und demokratische Werte.
Ein Festival für alle Sinne und für jeden – das Festival der Begegnungen 2026 lädt zu einem Tag voller Musik, Tanz und Mode ein. Auf der Bühne und im Publikum kommen Menschen aus verschiedenen Hintergründen, Altersgruppen und Kulturen zusammen. Das Fest der Begegnung steht für Offenheit, Respekt und Freude daran, Menschen zusammenzubringen. Egal ob jung oder alt, ob aus Braunau oder von weiter weg – alle sind herzlich willkommen!
Die Gedenkstunde am 8. Mai 2026 um 18:00 hat ein Zeichen gegen das Vergessen, der Opfer von Krieg und Nationalsozialismus gesetzt. Das Hauptreferat hielt der Schriftsteller Karl-Markus Gauß. Er setzte sich mit den unauslöschbaren von Erinnerungsorten auseinander. Setzte das Haus in der Braunauer Salzburgervorstadt 15 mit dem Obersalzberg Berchtesgaden, dass trotz Abriss und einer Erinnerungsstätte noch immer ein Ort der ewig-gestrigen geblieben ist.
Im Anschluss um 20 Uhr fand im Dieselkino die Filmpräsentation
KARL-MARKUS GAUß: Schlendern ist mein Metier Ein Film von Johannes Holzhausen
mit anschließendem Gespräch mit dem Schriftsteller statt.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stadt Braunau, dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausen Komitee Österreich durchgeführt. Der Demokratische Chor Braunau gestaltete das Gedenken für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus musikalisch mit Liedern in die im Zusammenhang mit Kriegen stehen:
30-jähriger Krieg: Es geht eine dunkle Wolk herein
Erster Weltkrieg: Der Graben nach einem Gedicht von Kurt Tucholsky Musik von Hans Eisler
80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg: Die Bauern von Musik: Enrique Casal Text: Text: Antonio Aparicio in einer Übersetzung von Ö.P. Hacks
Zum Rüstungswahn: Der Tod Text und Musik: Dieter Süverkrüp in einer Bearbeitung von Annegret Keller
Hymne der Wiener Festwochen 2024: „Steht auf steht auf“ von Fuzzman (Herwig Zamernik)
Im Jahre 1989 wurde auf dem Gehsteig vor dem Hitler-Geburtshaus ein Mahnstein gegen Krieg und Faschismus als Steinmetzarbeit aus Mauthausner Granit aufgestellt. Auf der Vorder- und Rückseite befinden sich die Inschriften „Für Frieden Freiheit und Demokratie – Nie wieder Faschismus – Millionen Tote mahnen“ und „Stein aus dem Konzentrationslager Mauthausen“.